Auszug aus dem Leistungsauftrag

Die Tätigkeit der SPF ist durch einen Leistungsauftrag definiert, den das kantonale Jugendamt (JA) der Stiftung Transit erteilt hat. Der SPFB zielt darauf ab, Familien mit Kindern von 0 (oder ungeborenen Kindern) bis 18 Jahren in ihrem Lebensumfeld, die mit schulischen, persönlichen, familiären, sozialen, schulischen oder beruflichen Schwierigkeiten konfrontiert sind, eine spezifische und personalisierte Antwort anzubieten. Die im Rahmen der SPFB angebotenen Hilfsformen basieren auf den folgenden Prinzipien:

  1. Eine Aktion, die den Einsatz von Unterstützungen für das tägliche Leben, vor allem im Wohnort von Jugendlichen und Familien, fördert.
  2. Arbeit an kollektiven, familiären und individuellen Ressourcen, zeitlich begrenzt (kurz- und mittelfristig).
  3. Ein Ansatz, der auf einer vertraglichen Dynamik mit klar festgelegten Zielen beruht (die Familie muss sich engagieren), gegebenenfalls in Ergänzung zu anderen an der Situation beteiligten Fachleuten, auf der Grundlage des Antrags der Familien oder im Anschluss an von einer Justizbehörde beschlossene erzieherische Maßnahmen, einschließlich regelmäßiger Evaluierungen mit allen Akteuren des Prozesses, die eine Aktualisierung oder Einstellung des Prozesses ermöglichen.
  4. Mobile und flexible Verfügbarkeit, die kurzfristig intensiv sein kann.

Gemäß dem Leistungsauftrag hat die SPFB folgende Aufgaben:

  • Den Kindern ermöglichen, in ihrer natürlichen Umgebung zu bleiben;
  • Unterstützung der Elternschaft zur Förderung größerer Unabhängigkeit und eines Familienklimas, das der Entwicklung der Kinder förderlich ist;
  • Verhinderung oder präventive Arbeit einer Verschlechterung der Situation ;
  • die Ressourcen der Kinder, der Eltern und des Umfeldes zu stimulieren und zu verbessern;
  • Unterstützung für Jugendliche, die sich in Schwierigkeiten befinden und mehr oder weniger intensive und strukturierte Begleitung benötigen, damit sie sich in Richtung größerer persönlicher und sozialer Autonomie bewegen können;
  • Anleitung, Mediation und aktives Zuhören;
  • Nutzung aller notwendigen pädagogischen und psychopädagogischen Instrumente, um schnell Lösungen zu finden und die notwendige Autonomie zu erreichen, um die Maßnahme zu beenden;
  • Regelmäßige Evaluierung der Effizienz der durchgeführten Unterstützungsmaßnahmen.

Die Fachleute der SPFB arbeiten mit den Diensten zusammen, die die Umsetzung der Maßnahme vorgeschlagen haben (Jugendamt, Friedensgericht, Jugendgericht) und integrieren ihre Intervention in das für die betroffenen Kinder eingerichtete Netzwerk (schulische, medizinische, soziale Fachstellen).

Stiftung

Route d'Englisberg 3
1763 Granges-Paccot

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